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    >> Brasilien (Marajó) 1998

    Fähren im Hafen von Santa Cruz do Arari

    Kilometerlange Stege durchziehen die überschwemmte Savanne

    Eine aggressive Boa constrictor












    Bei dieser Reise ging es darum, so viele Daten als irgend möglich für meine Dissertation über die Anakondas zu gewinnen. Dabei erlebte ich einen unvergeßlichen Monat auf der Insel Marajó, die im Amazonasdelta liegt und auf der die kaum bekannte Art Eunectes deschauenseei vorkommt. Begleitet wurde ich von dem Bonner Biologiestudent Dirk Embert, der mit Begeisterung mit mir auf Schlangenjagd ging und jetzt die Schlangenfauna von Bolivien erforscht. Immerhin haben wir hinterher 12 der wenig bekannten Deschauensee’s Anakondas untersuchen können. Von hier stammen auch praktisch alle Bilder aus der Galerie unten.

    Anschließend hatte ich drei Wochen lang in der weltweit größten Anakondasammlung im Instituto Butantan in Sao Paulo Schuppen gezählt. Gleiches habe ich danach in Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay gemacht. Danach ging es in Bolivien endlich wieder raus in die Natur, auf die Suche nach den geheimnisvollen Anakondas im Beni, die ich hier bei meiner ersten Reise nach Bolivien entdeckt hatte. Lange fand ich nur platte, ausgetrocknete Häute, dann eine frischtote Anakonda. Erst am letzten Tag hatte ich das Glück erneut eine zu fangen. Diese bolivianischen Anakondas stellte sich ja dann als die neue Art Beni-Anakonda (Eunectes beniensis), also dem Landesteil Beni von Bolivien gewidmet.
    >> Bildergalerie


     

    • Dirksen, L. (1999): Zur Kenntnis der Anakonda-Arten (Serpentes: Boidae: Eunectes ). I. Eunectes deschauenseei DUNN & CONANT, 1936.- herpetofauna, Weinstadt 21(122): 12-21.

    • Dirksen, L. (2003): Marajó - heiß-feuchtes Amazonas-Paradies.- Reptilia 40: 75-81.

    • Dirksen, L. & M.R. Duarte (1999): Polymorphismus in Waglerophis merremii (Wagler, 1824).- Herpetofauna, Weinstadt, 20: 20.

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